"Macht Sprache die Leute von heute?" –
die 13er produzieren eine Magazinsendung
Eine waschechte Kamera in der Hand halten, Produzent und Regisseur sein, schneiden und moderieren, eine eigene Magazinsendung auf die Beine stellen. Für viele ist das beruflicher
Alltag, für viele andere hingegen bleibt es eine schwer durchschaubare Tätigkeit.
Bei uns konnte man auf keinen Fall von schulischem Alltag sprechen. Wir bekamen die einmalige Gelegenheit in einem 6-wöchigen Schulprojekt diese Tätigkeit kennenzulernen, die scheinbar komplizierten
Kniffe der Filmproduktion zu verstehen und sogar unser eigenes Können als Filmemacher unter Beweis zu stellen.
Wenn von Wir die Rede ist, sind 24 Schüler der 13. Klasse unseres Wirtschaftsgymnasiums gemeint Wir wurden von unseren Lehrerinnen Mareike Schumacher und Judith Freeman begleitet. Das Projekt fand
im Rahmen unseres Deutsch-Leistungskurses statt und behandelt das Thema Sprache, das aufgrund des Lehrplans vorgegeben war.
Ermöglicht wurde unser filmisches Vorhaben jedoch erst dadurch, dass sich der Chef des OK54 Otto Scholer bereiterklärt hat, uns zu unterstützen und uns persönlich in sein Berufsfeld einzuführen.
Schließlich waren wir die reinsten Amateure auf diesem Gebiet, ohne ausgebildete Fachleute konnte es von daher gar nicht erst funktionieren.
Doch bevor wir so richtig in unser Projekt einsteigen konnten, mussten wir uns zunächst mit etwas total Simplem auseinandersetzen: Wir mussten uns überlegen, aus welchen Beiträgen unsere Magazinsendung
zusammengestellt sein soll. Das Thema Sprache umfasst schließlich einen riesigen Themenbereich: Dialekte, Akzente, Sprachstörungen, Jugendsprache, Hintergründe der persönlichen Sprachbildung und so weiter.
"Wir mussten die verschiedensten Themenbereiche der Sprache sammeln und zusammentragen und danach in einem Plenum entscheiden, auf welche Themen wir uns letztendlich konzentrieren werden.", so Franziska Sauer
von der Redaktionsgruppe – das Ergebnis: Jugendsprache, Dialekte und Migrationshintergründe.
Nun ging es darum, diese Themen in der Magazinsendung umzusetzen. Hierfür waren drei verschiedene Beitragsgruppen zuständig, die sich jeweils auf einen Bereich konzentrierten. Zudem waren noch zwei weitere
Gruppen für die Projektumsetzung von Bedeutung: eine Gruppe für die Moderation und Produktion sowie eine Gruppe für die redaktionelle Arbeit.
Die Produktions- und Moderationsgruppe musste dafür sorgen, dass aus den verschiedenen Beiträgen eine zusammenhängende Magazinsendung mit Vorspann, Abspann und Zwischenmoderationen für den Zuschauer zustande kam.
Aufgabe der Redaktionsgruppe hingegen war es, das Projekt durch Zeitung und Internet publik zu machen.
Doch wie ging das denn nun mit dem Filmen? Bis jetzt hatten wir diesbezüglich immer noch keine Ahnung. Was wir brauchten war also eine praktische Einführung in das Gebiet Film.
Diese Einführung erhielten wir am 09. September 2011 in Form eines Projekttages beim OK54. Zunächst einmal wurden wir von Otto Scholer in die Theorie eingewiesen – danach erst ging es ans Praktische. Will heißen:
detaillierte Erläuterung des Kameraaufbaus, erste Drehversuche und stundenlanges Schneiden des Filmmaterials.
"Nach sieben Stunden intensivem Arbeiten waren wir zwar fix und fertig, wurden dafür aber mit unserer ersten eigenen kleinen Magazinsendung belohnt.", so Angelina Miller, Mitglied einer der drei Beitragsgruppen.
Tja, und nun war es endlich soweit: Die Produktion unserer Magazinsendung konnte beginnen! Über Wochen hinweg hatten wir Konzepte entwickelt, Filmmaterial gedreht, geschnitten und viele Erfahrungen bezüglich Teamarbeit
und Organisation gesammelt (mehr dazu erfahrt Ihr unten in der Reportage).
Interessiert Euch die fertig produzierte Magazinsendung „Macht Sprache die Leute von heute?“? Dann schaut euch die Sendung an!
Auch der Volksfreund hat unserem Projekt eine Seite gewidmet – in der Ausgabe vom 31.10.2011!
Laura Geib, Svenja Rudolph und Julia Rommelfanger
Beiträge
:
Redaktionsgruppe
Reportage: Und Action!
Kommentar
Projektbeteiligte

