Sauberkeit an unserer Schule
Ein Interview mit unserem Hausmeister Herr Clement.
Wir: "Wie viele Reinigungskräfte arbeiten an unserer Schule?"
Der Hausmeister: "Wir haben 8 Reinigungskräfte!"
Wir: "Wie lange haben die
Reinigungskräfte Zeit für einen Raum?"
Der Hausmeister: "Sie haben pro
Klassenzimmer 10-15 Minuten und pro Reinigungsrevier 2 ½ Stunden. Die ganze
Schule muss allerdings an einem Tag komplett gereinigt werden, und zwar von
diesen 8 Personen."
Wir: "Wie viele Personen werden für einen
Klassenraum der Schule eingesetzt?"
Der Hausmeister: "Wir setzen eine
Reinigungskraft für eine Etage in einem Flügel ein, was bedeutet, dass auch nur
eine Kraft pro Zimmer zur Verfügung steht.
Wir: "Unter welchen
Bedingungen werden die Klassenzimmer gereinigt?"
Der Hausmeister: "Wenn
man bedenkt, dass die Reinigungskräfte nur 10-15 Minuten pro Klassenzimmer
haben, gibt es natürlich ein paar Bedingungen, denn diese Zeit reicht gerade
einmal um Tische zurechtzurücken und alle Stühle hochzustellen. Wenn danach
keine Zeit mehr bleibt, kann das Klassenzimmer nicht mehr gereinigt werden. Oder
bei mutwilliger Verschmutzung kann es sein, dass das Zimmer aus Prinzip nicht
geputzt wird."
Wir: "Wie sieht das Gehalt der Reinigungskräfte im
Vergleich zu derer Stundenzahl und Arbeitszeiten aus?"
Der Hausmeister:
"Darüber möchte ich mich nicht äußern. Ich kann nur sagen, dass es ziemlich
dürftig und bescheiden ausfällt. Die Kräfte werden nach m² bezahlt. Wenn sie in
den vorgegebenen 2 ½ Stunden nicht fertig werden, müssen sie so lange weiter
machen, bis sie fertig sind. Das kann problematisch werden, da unsere
Reinigungskräfte um halb vier beginnen und bis 18 Uhr fertig sein müssen, denn
dann geht die Schule weiter."
Wir: "Wie beurteilen Sie die Reinlichkeit
bzw. Unordnung an unserer Schule? Sagen wir mal auf einer Skala von 1 - 10,
wobei 1 für sauber und 10 für eher schmutzig steht?"
Der Hausmeister:
"Das ist unterschiedlich. Wenn die Berufsschüler am Werke waren, ist die Schule
danach eher hoch verschmutzt, also eine 9. Allerdings ist die Verschmutzung der
Vollzeitschüler eher gar nicht so wild! Ich gebe eine 5. Im Großen und Ganzen
jedoch ist unsere Schule, wenn man sie mit anderen Schulen vergleicht, sehr,
sehr sauber, das muss ich sagen!"
Wir: "Sind die Schultoiletten, so wie
sie hinterlassen werden, ein großes Problem? Wir haben des Öfteren gesehen, dass
ein Schild an der Tür hing, auf dem stand: Wegen mutwilliger Verschmutzung/
Zerstörung geschlossen!"
Der Hausmeister: "Um die Toiletten und von den
Wänden müssen wir sehr oft blutverschmierte Binden und Tampons aufsammeln bzw.
abkratzen! Manche Leute pinkeln oder ...... auch über die Kloschüssel. Dies zum
Thema mutwillige Verschmutzung. Außerdem werden Türgriffe abgerissen. Ein
Türgriff dieser Art kostet um die 70 €."
Wir: "Gibt es etwas, was Sie
den Schülern nahe legen wollen?"
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Der Hausmeister: Der Papierverbrauch in den
Toiletten ist zu hoch. Viele Leute benutzen, um ihre Hände abzutrocknen, nicht
ein, sondern zehn Papierhandtücher. Das muss nicht sein.
Morgens, so gegen zehn Uhr, sehen die Toiletten schon so stark verschmutzt aus, dass man sie kaum mehr benutzen kann. Die Schüler sollten, schon in ihrem eigenen Interesse, darauf achten. Sie sind selbst schuld, wenn die Toiletten um die Zeit schon zu schmutzig sind. Die Schüler sollten sich einmal Gedanken darüber machen, dass auch jemand da sein muss, der die ganze ... wieder wegräumt. Die Schüler denken immer nur "Für was sind denn die Putzfrauen da" oder "die Putzen sind doch dafür da um unseren Mist wieder in Ordnung zu bringen". Allerdings könnte jeder in die Lage kommen so einen Job ausüben zu müssen, und wollte dann jemand von ihnen diese Arbeit verrichten? |
Es stehen Mülleimer und Aschenbecher da, und trotzdem
liegen die Zigarettenstummel neben den Aschenbechern und der Müll neben den
Mülleimern."
Wir denken, dass mutwilliges Zerstören kindisch und unreif
ist. Einige Menschen an unserer Schule sollten sich darüber Gedanken machen
erwachsen zu werden, sprich sich ihrem Alter entsprechend zu verhalten, was
bisher bei vielen Schülern nicht der Fall zu sein scheint. Diesen Schülern
wünschen wir gute Besserung und alles Gute für deren weitere Zukunft.
Sabrina Baur F205A, Daniela Grünwald F205B


