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Skifreizeit 2008


Die Skifreizeit 08 war wirklich super. Wir hatten alle unseren Spaß und kamen am letzten Tag dann auch mehr oder weniger elegant den Berg runter.

Gestartet sind wir am 30.03 um 21:30 Uhr. Wir, das sind die BGY06a, die HB06b und die Lehrer Herr Kessler, Herr Grasmück, Herr Greif, Frau Gebhard, Herr Jonas (Referendar) und - zwar keine Lehrperson aber mit uns gefahren, um uns das Skifahren näherzubringen - Herr Freeman.

Die Busfahrt nach Südtirol ist das anstrengenste an der ganzen Reise. Morgens kamen wir so zwischen 9 – 10 Uhr an unserer Herberge an. Erst mal wurden die Sachen in die Zimmer gebracht und gefrühstückt. Danach ging es auch schon los.

Skifahren waren wir am Klausberg. Das Skigebiet ist für Anfänger wirklich gut geeignet. Dadurch, dass wir terminlich so spät dran waren (nach den Osterferien!), war auch nicht besonders viel los, also hatten wir viel Platz auf der Piste und kurze Wartezeiten an den Liften. Als Erstes mussten wir unsere Skiausrüstung holen (Skipass hatten wir schon vorher vom Lehrer gegen 5 € Pfand bekommen). Jeder probierte Schuhe an und bekam auf die Körperlänge abgestimmt Ski ausgeliehen. Diese wurden dann auf den geliehenen Schuh und die eigene Person eingestellt. Man konnte sich auch einen Spind für seine Ausrüstung mieten. In einem Spind waren Platz für drei Ausrüstungen und man musste nur ein Pfand für die Karte bezahlen. Das dauerte ca. 30 – 45 Minuten – unvorstellbar kurz, wenn man bedenkt, wie umständlich sich die meisten angestellt haben ...




Am ersten Tag waren wir auf dem Anfängerhügel. Dort wurden wir in klassenübergreifende Gruppen eingeteilt, um uns die Grundkenntnisse des Skifahrens beizubringen: Geradeaus fahren, Bremsen und Kurven. Bei einigen hat das auch schon am ersten Tag super geklappt und bei anderen eben nicht (z. B. bei mir, aber ab dem Mittwoch ging’s dann, Dank intensiver Betreuung).

So zwischen 15 –17 Uhr, je nach dem ob man noch etwas trinken war, ging’s zurück in die Herberge. Glücklicherweise war die Skibushaltestelle nicht weit entfernt. Dort wurde erst mal geduscht und sich etwas erholt.

Das Essen in der Herberge war echt klasse. Abends ging’s dann noch in den Hexenkessel zum Feiern. Von Trinken über „auf den Tischen tanzen“ war alles dabei und Spaß hatten wir alle.

Die nächsten Tage ging es dann auf die Pisten. Wir wurden ständig in leistungsbezogene Gruppen eingeteilt. So konnten wir mehr lernen und außerdem wurden so die Klassen gemischt. Steigern taten wir uns alle, hatten wir am Anfang noch Angst die blaue Piste (einfachste) hinab zu fahren, konnten wir am letzten Tag nur noch darüber lachen, dass wir solch eine Angst vor ihr hatten. Mittlerweile konnten wir alle schon „Rot“ und „Schwarz“ fahren.

Gut, ich selbst bin nur „Rot“ gefahren, was für mich aber schon eine Leistung war. Ich hatte so einen Schiss vorm Skifahren und dann eine rote (also mittelschwere) Piste zu fahren ... Laut Frau Gebhard können wir stolz auf uns sein.

Wie schon erwähnt, konnte ich anfangs gar nicht Skifahren und kam mit der Ausrüstung nicht oder nur sehr mühsam zurecht. Mir war das einfach zu schnell und zu ... keine Ahnung aber so wirklich getraut hatte ich mich nicht. Ohne die intensive Betreuung durch das Skilehrerteam hätte ich das bis zum Schluss nicht geschafft. Die konnte es wohl auch nur geben, da so viele Lehrer mitgefahren sind. Und das lag daran, dass Herr Jonas zusätzlich im Rahmen seiner Ausbildung mitfahren durfte. Gut für uns! Am Ende der Fahrt hatte ich richtig große „Blaueflecken“ an den Beinen vom vielen Fallen. Weh getan hat aber kein einziger Sturz. Und zum Ende hin hat es sogar mir Spaß gemacht.

Samstags hieß es dann Sachen zusammenpacken. Natürlich waren wir auch samstags noch auf der Piste. Nach einem letzten Pistentag und einem „Abschiedsessen“ ging’s dann wieder Richtung Trier. Die Rückfahrt war sehr viel besser als die Hinfahrt. Zum einen kannten sich jetzt alle im Bus, zum anderen war man so kaputt von der ganzen Woche, dass man einfach schlief.




Zusammenfassend kann man sagen, dass die Skifreizeit ein Erfolg war. Skifahren können wir jetzt (mehr oder weniger) und Spaß machte es uns auch. Klar gab es manchmal kleine Reibereien, die aber eher durchs viele Feiern kamen. Wenn man jeden Abend mit 16 bis 20 Jährigen im Hexenkessel ist, ist das wohl auch kein Wunder. Von Schülerseite hätte es nicht besser sein können.

Wir bedanken uns bei den Lehrern die uns begleitet und soviel Zeit und vielleicht auch Nerven in uns investiert haben.

Aber unser besonderer Dank gilt Herrn Freeman, der seine Freizeit für uns geopfert hat. Auch seinen Geburtstag konnte er nicht mit seiner Familie feiern, sondern wir taten dies gemeinsam im Hexenkessel.

Danke für die tolle Woche!!!

Eindrücke von der Skifreizeit in der Fotogalerie.

Sabrina Baur, Schülerin BGY06a