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Klippert-Sockeltraining "Methodentraining" der BFI-Klassen vom 1. bis 4. Oktober 2007


Um effektiver zu lernen, sich besser auf eine Klassenarbeit vorzubereiten und um im späteren Berufsleben besser mit neuen Informationen umgehen zu können, haben alle drei Klassen der BFI an einem dreitägigen Methodentraining teilgenommen.

Am ersten Tag wurde die 5-Gang-Lese-Methode vermittelt. In Gruppen wurden dazu Plakate, die mit Piktogrammen veranschaulicht wurden, erstellt. Daran anschließend haben die Schüler einen Text markiert und erkannt, dass man dazu neigt, zu viele Informationen zu markieren. Die SchülerInnen erhielten Arbeitsschritte zum sinnvollen Markieren, brachten diese in die richtige Reihenfolge und formulierten anschließend folgende Merksätze:     

- Arbeitsmaterial bereit legen (Textmarker, Rotstift, Lineal)
- Den Text überfliegen
- Wichtige Stellen mit Bleistift unterstreichen
- Schlüsselbegriffe mit Textmarker markieren
- Nebeninformationen mit dünnem roten Stift markieren
- Die Schlüsselbegriffe separat auf einen Zettel schreiben
- Verständnisüberprüfung
- Mut zur Lücke

Mit Hilfe von Markierungen wird der Inhalt eines Textes erfasst. Um sich den Inhalt eines Textes besser einprägen zu können, sollte er aber noch zusätzlich strukturiert werden. In Form einer MindMap können Informationen geordnet werden. Die wichtigsten Regeln zur Erstellung einer MindMap haben die SchülerInnen in Form eines Plakates präsentiert. Ihre Plakate ließen sie sich bei einem „Museumgang“ von ihren Mitschülern – mit Hilfe eines Beurteilungsbogens – bewerten.


  

Mit Hilfe einer MindMap zum Thema „Umgangsformen“ haben die SchülerInnen in einem Kugellager ihre Mitschüler über gute Umgangsformen, wie die richtige Begrüßung, das korrekte Outfit etc. informiert. Da das richtige Lernen ein Leben lang wichtig ist, tauschten die SchülerInnen ihre Lernstrategien untereinander aus und ergänzten sie durch vorgegebene Lerntipps .

Als Resümee von Seiten der Schüler kann festgehalten werden, dass das Sockeltraining eine sinnvolle Abwechslung zum normalen Unterricht war und dass die Methoden hilfreich sind, um in der Schule und zu Hause neue Lerninhalte zu erfassen und zu sichern. Toll fanden die Schüler das Arbeiten in Gruppen – auch wenn das ständige Kartenziehen und damit der Wechsel von Gruppenmitgliedern nicht immer erwünscht war.