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Bankkaufmann/-frau


Auszug aus einer Tageszeitung:

"Die Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann steht bei den Schul-
abgängern weiter hoch im Kurs. Die große Bankendichte in Trier und die Nähe zu Luxemburg ermöglicht fast allen ausgelernten Bankkaufleuten einen späteren Arbeitsplatz und eine interessante Tätigkeit im Bankgewerbe. Viele Absolventen entscheiden sich aber auch für ein Studium, in dem sie einige Kenntnisse der Ausbildung umsetzen können.....


Wer kann nun eine Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann beginnen?

Dies entscheiden natürlich die einzelnen Banken in Trier, die in verschiedenen Einstellungstests und Vorstellungsgesprächen die vielen Bewerber für eine Ausbildungsstelle testen. In Trier bilden zur Zeit folgende Banken aus:

Wer sich für eine Ausbildung in einem dieser Häuser interessiert, der sollte sich am besten direkt mit dem zuständigen Ausbilder bzw. der zuständigen Ausbilderin in Verbindung setzen.


....und dann, ab in die Schule ...

Ist erst mal die Hürde der Einstellung genommen, dann geht’s auch gleich in die Berufsschule. In Deutschland haben wir nämlich das ‚duale System‘, d.h. Schule und Betrieb sollen gemeinsam an der Ausbildung mitwirken.

Der Schulunterricht ist in Blöcke aufgeteilt, d.h. man kommt immer für einen bestimmten Zeitraum (z.B. für 5 Wochen) am Stück in die Schule und geht dann wieder z.B. 3 Monate im Ausbildungsbetrieb arbeiten.

Blockeinteilung Schuljahr 2010/11
Die Klasse BA09a
Die Klasse BA09b
Das Planspiel Bankemotion


...hier gibt’s direkt was neues ...

Am 01.08.1998 ist eine neue Ausbildungsordnung in Kraft getreten, die den klassischen Schulunterricht, so wie ihn noch viele in Erinnerung haben, in vielen Punkten abgewandelt hat.

  • Da wären zum einen die sogenannten Lernfelder. Wo es früher noch Fächer gab, da unterrichten wir nun in Lernfeldern, d.h. Fächer wie Rechnen, EDV, Buchführung etc. wurden aufgelöst und bestimmten Themengebieten
    (= Lernfeldern) zugeordnet. So gibt es z.B. ein Lernfeld mit dem Namen ‚Konten führen‘. Hier lernt man sowohl die bankspezifischen Grundlagen zu den Konten als auch wie man Konten abrechnet, auf Konten bucht oder welche Computerprogramme bei der Kontoführung eine Rolle spielen. Alle wichtigen Kenntnisse und Fähigkeiten werden also jetzt ganz konkret auf ein bestimmtes Thema bezogen, wie es ja auch in der Praxis der Fall ist. Diese Lernfelder (von denen gibt es insgesamt 12) bilden zusammen den ‚berufsbezogenen Unterricht‘. Daneben gibt es aber weiterhin Pflichtfächer, wie Sozialkunde  Deutsch und Religion sowie die Wahlpflichtfächer  Englisch und Präsentationstechnik.
  • Zum anderen wurde die Ausbildung auch in der Schule modernisiert. Wir arbeiten sehr viel mit praxisorientierten Fallstudien, üben uns am PC und in der Gruppenarbeit, erstellen Flips und Folien und versuchen weitere, im Bankgeschäft notwendige Kompetenzen zu erwerben.


Weiterhin fahren wir mit jedem Ausbildungsjahrgang für 3 Tage in das Schulungs- und Ferienhaus Kell am See, wo wir losgelöst von schulischen Zwängen uns gegenseitig besser kennen lernen wollen und gemeinsam Schlüsselqualifikationen, wie z.B. Sozialkompetenzen, Handlungskompetenzen und Methodenkompetenzen in Übungen, Rollenspielen, Moderationen usw. erlernen. Eine Börsenfahrt nach Frankfurt, ein gemütlicher Wandertag und unsere 2 Lernaufgaben zur Kontoeröffnung und zur Baufinanzierung runden das Angebot der Schule zur Ausbildung ab.

Da die Schule zudem in engem Kontakt zu den meisten Ausbildern und Ausbilderinnen der Betriebe steht, können wir aktuelle Informationen rasch und unbürokratisch austauschen und so flexibel auf die Bedürfnisse der Azubis, Betriebe und der Schule reagieren.


...eine Abschlussprüfung muss auch sein...

Die Abschlussprüfung findet in der Regel nach 2 oder 3 Jahren vor der IHK Trier statt. Die Betriebe informieren die Auszubildenden rechtzeitig vorher. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil und einer mündlichen Kundenberatung.

Wer sich für weitere Informationen zu den Aufgaben und der Funktion der Berufsbildenden Schule im Rahmen der Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann interessiert, der kann sich gerne mit dem Abteilungsleiter Herr Knoll oder dem Koordinator für Bankfachklassen Herrn Grathoff in Verbindung setzen.

S.Grathoff (Stand 2010)