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1. Neuigkeiten

Am 01.08.2015 werden eine neue Ausbildungsordnung und ein neuer Lehrplan in Kraft treten. Dann wird der Unterricht nicht mehr nach klassischen Fächern unterrichtet, wie man das kennt, sondern nach Lernfeldern.

2. Die Ausbildungsberufe im Überblick

A) Rechtsanwaltsfachangestellte(r)
Auszug aus dem Internet:
„Die Arbeit von Rechtsanwaltsfachangestellten ist abwechslungsreich und keineswegs so trocken, wie viele denken. Wer sich für diesen Beruf entscheidet, muss sorgfältig und vor allem verschwiegen sein. […] ‚Die Materie ist überhaupt nicht so trocken, wie viele denken’, sagt Sabrina Rahmen [Auszubildende zur Rechtsanwaltsfachangestellten]. Dafür sind ihre Aufgaben zu abwechslungsreich: Sie überwacht Termin- und Fristenkalender, legt Akten an und kümmert sich um die Korrespondenz der Kanzlei. Dazu gehört, die Briefe nach Vorgaben des Anwalts zu erstellen, sie ihm zum Unterschreiben vorzulegen und die Briefe dann an die Man-danten zu verschicken.“

http://www.berlin.de/special/jobs-und-ausbildung/berufe/3065628-769149-wie-werde-ich-rechtsanwaltsgehilfe.html (Aufruf: 09.09.2014)

B) Notarfachangestellte(r)
Beitrag der BNotK (Bundesnotarkammer):
„Für die Mitarbeit im Notariat sind jede Menge Talente gefragt. Schließlich ist die Arbeit bei Notarinnen und Notaren ganz schön vielseitig. Aber eben auch nie langweilig. Zumal die Mandanten bei diesem Job im Mittelpunkt stehen. […] Zur täglichen Arbeit bei Notarinnen und Notaren gehört aber nicht nur, erste Vorgespräche mit den Mandanten zu führen. Auch Telefonate und der Briefwechsel mit allen Beteiligten samt Behörden fallen in Ihren Aufgabenbereich. Außerdem helfen Sie dabei, Urkunden vorzubereiten, überwachen deren Vollzug und kümmern sich um den Eintrag in das Grundbuch und das Handelsregister. Dann führen die Angestellten des Notars noch die Akten und stellen Rechnungen aus.“

http://www.bnotk.de/Notar/Arbeitgeber/Notarfachangestellte.php (Aufruf: 09.09.2014)

C) Wer kann eine Ausbildung zur/ zum Rechtsanwaltsfachangestellten oder Notar- fachangestellten beginnen?
Wer sich für eine der beiden Ausbildungen interessiert und die Voraussetzungen erfahren möchte, erhält viele Informationen dazu auf den Seiten der Agentur für Arbeit und der jeweiligen Kammern. Am Ende der Seite findet man die notwendigen Links.

D) Aber jetzt zur Berufsschule
Die Ausbildung findet nämlich in Deutschland im „dualen System“ statt, das heißt man erwirbt die berufliche Handlungskompetenz zum einen in der Kanzlei / dem Notariat und zum anderen in der Berufsschule.
Der Schulunterricht findet an ein bis zwei Tagen in der Woche statt, an den übrigen Tagen arbeitet man im Ausbildungsbetrieb.

E) Und das Besondere
Die Ausbildung in der Berufsschule erfolgt nach modernen Methoden. Man arbeitet sehr viel mit praxisorientierten Fällen, lernt in Gruppen- oder Partnerarbeit, erstellt Flipcharts und Folien und übt am PC, um die notwendigen Kompetenzen zu erwerben.
Wir unterstützen vor allem neben der Fachkompetenz den Erwerb der Methoden-, Personal- und Sozialkompetenz, indem wir folgende Veranstaltungen organisieren und durchführen:
Einschulungs- und Abschlussfeiern; Methoden- /Kommunikationsseminare; Prüfungsvorbe-
reitungsseminare

3. Das ReNo-Team stellt sich vor

Koordinatorin und Fachlehrerin

  • Corinna Jonas (Recht, Sozialkunde)

Fachlehrerinnen und Fachlehrer

  • Karin Blesius (Textverarbeitung)
  • Andreas Deutschmeyer (BWL, VWL)
  • Julia Dewes (Englisch, Religion)
  • Tobias Fresen (Deutsch, Sozialkunde)
  • Karin Kiefer (BWL, Deutsch)
  • Katrin Kraft (Textverarbeitung)
  • Julius Rost (Wirtschaft, Recht)

4. Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung

Es gibt zahlreiche Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten, die man nach der Ausbildung nutzen kann.
Zum Beispiel:

  • Diplom-Rechtspflegerin (FH) / Diplom-Rechtspfleger (FH)
  • Gerichtsvollzieherin / Gerichtsvollzieher
  • Juristin / Jurist
  • Justizfachwirtin / Justizfachwirt
  • Wirtschaftsjuristin / Wirtschaftsjurist (FH)

http://www.mjv.rlp.de/Gerichte/Ordentliche-Gerichte/Oberlandesgerichte/Koblenz/Ausbildung/