BÖRSEN AG on tour
Am 11. März durften wir im Rahmen unserer Börsen-AG an der eigens für uns angesetzten Schülerpressekonferenz der Volksbank Trier teilnehmen.
Der ´Paneltalk´ mit Vorstandsmitglied Peter Michels und Private Banking Beraterin Marie Jakob hat uns allen eine Menge Freude bereitet.
Mit ihrer Expertise über den Kapitalmarkt, Zentralbankwährungen, aber auch Kryptowährungen und generelle Themen, wie über die Zukunftsfähigkeit des Standorts Deutschland, konnten wir viel Neues mitnehmen.
Vor allem aber stieß das Thema Steuerhinterziehung und Geldwäsche bei uns auf großes Interesse, was auf beiden Seiten für das ein oder andere Schmunzeln sorgte.
Abgerundet wurde der Mittag vom gemeinsamen Pizzaessen. Wir konnten einiges lernen und möchten uns nochmal ausdrücklich beim Volksbankteam für ihre lockere und aufgeschlossene Art bedanken!
DR22a informiert sich über die Wahl zum EU-Parlament
“Auch ich habe Angst um unsere Demokratie und Rechtsstaatlichkeit bei der nächsten Wahl.”
Am Montag, dem 15. April 2024, fand in der TuFa in Trier vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahl zum Europäischen Parlament eine Informationsveranstaltung statt, die von der SPD-Politikerin Katarina Barley geleitet wurde. Barley, die derzeit als Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments arbeitet, nutzte die Gelegenheit, um auf die Bedeutung von Wahlen in einer Demokratie sowie die wachsende Bedrohung eines Rechtsrucks in Deutschland und Europa hinzuweisen.
Die Veranstaltung, in der vor allem Schülerinnen und Schüler Barley Fragen stellen konnten, wurde ebenfalls von einem Team des ZDF begleitet und teilweise dokumentiert.
Auch wir, die Drogistenklasse DR22a, nahmen zusammen mit unserer Sozialkundelehrerin Frau Brutscher an der Veranstaltung teil. Wir konnten Fragen stellen, und Katarina Barley bot unter anderem einen Einblick in ihre Motivation und ihre Ziele in der europäischen Politik.

Die Berufsschulklasse DR22a bei ihrem Besuch in der TuFa mit Katarina Barley (Mitte).
Besorgt äußerte sich Barley über die möglichen Auswirkungen eines Rechtsrucks bei den anstehenden EU-Parlamentswahlen, aber auch in Deutschland selbst. Sie warnte vor einem möglichen Wegfall von wichtigen Errungenschaften wie dem Klimaschutz und den Rechten von Minderheiten und auch von Frauen.
Barley zeigte sich besorgt über die Vorstellung eines autoritären Deutschlands und hob die Bedeutung der Demokratie hervor - insbesondere angesichts internationaler Entwicklungen wie dem Vorgehen von Politikern wie Putin und Trump, allerdings auch innerhalb der EU am Beispiel des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban.
Im Hinblick auf ihre Arbeit in der EU skizzierte Barley einige konkrete Maßnahmen, die sie bereits mit ihren europäischen Kolleginnen und Kollegen umgesetzt hat oder plant. Darunter zählen die Möglichkeiten, die die EU hat, um gegen Staaten vorzugehen, die gegen rechtsstaatliche Prinzipien verstoßen. Dazu gehören Maßnahmen wie das Streichen von Fördergeldern und darüber hinaus auch das Verhängen von Geldstrafen.
Auch die Einführung eines Transparenzregisters, das dazu beitragen soll, die Lobbyarbeit in der EU transparenter zu gestalten, möchte Katarina Barley umsetzen.
Als Antwort auf eine Frage, wie es dazu kam, dass Barley in die Politik gegangen ist, betonte sie die Bedeutung ihres Elternhauses als Motivation, sich in der Politik zu engagieren und erklärte: "Ich habe festgestellt, wenn du dich engagierst, kannst du etwas bewegen."
Diese Worte spiegelten ihre persönliche Überzeugung wider und unterstrichen ihren Glauben an die Macht des politischen Handelns.
In Bezug auf diese Frage erklärte sie auch, warum sie von der Bundespolitik in die Europapolitik gegangen ist. Sie führte aus, dass sie sich schon immer für die EU und auch die Politik dahinter interessiert hatte und ermutigte in diesem Zusammenhang junge Frauen, sich in die Politik einzubringen. Dabei sei es wichtig, sich zu engagieren, aber auch bereit zu sein, Rückschläge hinzunehmen. Diese dürfe man allerdings nicht persönlich nehmen.
Unser Fazit:
Die Veranstaltung mit Katarina Barley in Trier lieferte nicht nur einen Einblick in die aktuellen politischen Herausforderungen, sondern auch eine inspirierende Botschaft der Hoffnung und des Engagements.
Barleys Warnung vor den Folgen eines Rechtsrucks und ihr Appell zur Verteidigung der Demokratie hallten in der TuFa nach und erinnerten die Zuhörer daran, dass die Errungenschaften der Vergangenheit nicht selbstverständlich sind. Denn: “Die Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ist kein Selbstläufer, sie muss täglich verteidigt werden.”
David Mangrich (Schüler DR22a)
US-Generalkonsul zu Gast an der BBSW
Diskussion zu weltpolitischen Themen: US-Generalkonsul zu Gast an der Berufsbildenden Schule Wirtschaft Trier
Auf Vermittlung der Atlantischen Akademie Rheinland-Pfalz kam Norman Thatcher Scharpf, oberster Diplomat im US-Generalkonsulat Frankfurt, zum Austausch mit Schülerinnen und Schülern des Wirtschaftsgymnasiums der BBSW Trier. Er berichtete zu aktuellen Ereignissen der Weltpolitik und stellte sich ihren vielfältigen Fragen.
Kleine amerikanische Flaggen zieren die Fensterbänke und Tische im Klassenraum des Beruflichen Gymnasiums der BBS Wirtschaft Trier. Die zuvor noch so austauschfreudigen Schüler und Schülerinnen der zwölften Jahrgangsstufe verfallen in eine gespannte Stille, als der US-Generalkonsul Thatcher Scharpf aus Frankfurt den Raum betritt. Der Mann, der eines der größten US-Konsulate weltweit leitet, wirkt trotz seiner hohen Position zugänglich und bodenständig. Am Schülertisch sitzend, beginnt er mit einem Kurzvortrag, indem er auf die Bedeutung transatlantischer Beziehungen in einer von Konflikten gebeutelten Welt eingeht. Die amerikanische Position zu Ukrainekrieg, Israelkonflikt und Huthi Rebellen im Jemen wird erläutert und er erklärt, warum Freiheit und Demokratie für Amerika und die westliche Welt eine Schlüsselrolle für eine stabile Zukunft spielen - selbstverständlich alles auf Englisch.
Der Generalkonsul Thatcher Scharpf geht auf die historischen Beziehungen zwischen Deutschland und den USA ein und erklärt, dass unabhängig davon welcher Präsident die Wahl gewinnen wird, die politischen, wirtschaftlichen und historischen Beziehungen beider Länder außergewöhnlich sind. So erzählt er den Schülern und Schülerinnen, dass Deutschland historisch die größte Einwanderungsgruppe in den USA stellt, sodass fast 43 Millionen Amerikaner, wie auch er, deutsche Vorfahren haben.
Im Anschluss an seinen Vortrag stellt sich der Generalkonsul den Fragen der Schüler und Schülerinnen - und davon gibt es viele. Zugewandt spricht der Konsul die Schüler beim Namen an und beantwortet geduldig Fragen zu seiner Zeit in der Navy, erzählt über die lebenslangen Freundschaften, die er dort geschlossen hat und analysiert, welche Sprache die schwerste zu lernen war. Im offenen Diskurs scheut der Generalkonsul sich nicht vor kritischen Fragen zur Nato oder der Verbreitung von Fake News.
Zum Abschluss bietet der Generalkonsul den Schülerinnen und Schülern an, sich auf ein Praktikum im Konsulat in Frankfurt zu bewerben und bedankt sich für den warmen Empfang durch die Schülerschaft, Lehrkräfte und die Schulleitung.
Der Generalkonsul ist zwar gegangen, bleiben werden den Schülern und Schülerinnen aber sicherlich die vielen Eindrücke und - wer weiß - vielleicht entscheidet sich der ein oder die andere ja noch für ein Praktikum im US Konsulat Frankfurt.
Alexandra Rupp-Turbing





Wenn die Schulleitung "BINGO" ruft
Ausgelassene Stimmung beim Chiller-Betriebsfest.
Viele haben sicher mitbekommen, dass die Cafeteria am Mittwoch, den 8.5., in der Mittagszeit geschlossen war.
Grund dafür war die diesjährige Betriebsfeier der Schülerfirma Chiller, zu dem die Schüler und Schülerinnen der Schülerfirma die Schulleitung, einige Lehrer, die Hausmeister und das Personal der Cafeteria geladen hatten. Unter dem Motto des Festes "Casino Royal" gab es ein umfangreichen und ausgesprochen leckeres Büfett sowie unterhaltsame Spiele. Es wurde viel gelacht und hart gekämpft.
Den fleißigen Gastgeberinnen und Gastgebern sagen wir ein großes Dankeschön! Das habt ihr toll gemacht!






S. Kapfenberger
Schüler(innen) erzielen sehr gute Ergebnisse beim diesjährigen Bundesjugendschreiben
Jedes Jahr wird an der BBS Wirtschaft der Wettbewerb Bundesjugendschreiben in der Disziplin Tastschreiben durchgeführt. Das Bundesjugendschreiben ist ein von der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien jährlich organisierter Wettbewerb in den Disziplinen Kurzschrift, Tastschreiben, Staffelschreiben und Autorenkorrektur. Es treten jährlich ca. 20 000 Teilnehmer gegeneinander an. Durch die Teilnahme an den Bundesjugendschreiben werden die Schülerinnen und Schülern in der deutschen Sprache sowie im rationellen Arbeiten am PC gefördert. Somit trägt der Wettbewerb einerseits zum Erhalt von Kulturgütern, andererseits zur Erlernung und Festigung moderner Arbeitstechniken bei. Außerdem spornt die Teilnahme am Bundesjugendschreiben Jugendliche in Schulen dazu an, ihre Leistungen weiter zu steigern. Bei der Disziplin Tastschreiben wird ein Text 10 Minuten lang von einer Vorlage abgeschrieben, bei dem es nicht nur auf Geschwindigkeit, sondern auch auf Genauigkeit ankommt.
Die besten Ergebnisse in ihrer jeweiligen Altersstufe an der BBS Wirtschaft erreichten: Nathalie Handfest mit 3 055 Anschlägen und Anna Adams mit 2 610 Anschlägen (beide Berufsschule Kaufleute für Büromanagement, 2. Ausbildungsjahr, Klasse BSBM15c) sowie Leon Louis mit 1 851 Anschlägen und Yannik Koch mit 1 107 Anschlägen (beide Berufsfachschule 1, Klasse BF116a). Sie erhielten vom Förderverein der BBS Wirtschaft einen Gutschein eines Trierer Fachgeschäftes.
Das Bild zeigt die Teilnehmer(innen) des Wettbewerbs mit ihren Leistungsurkunden, die Schulleiterin Frau Gabriele Groß, die Vorsitzende des Fördervereins Frau Anette Kapfenberger sowie die Fachlehrerin Frau Bärbel Bach.


(0651) 718-2755