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Unsere diesjährige Studienfahrt in die Europäische Akademie Otzenhausen, die von Montagvormittag bis Samstagmorgen ging, war für uns alle eine besondere und sehr bereichernde Erfahrung. Das Thema der diesjährigen Toleranzakademie lautete: Gesellschaft 4.0 - Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung und wir fuhren mit 20 Schülerinnen und Schülern der HBF Wirtschaft und unseren Lehrerinnen Frau Füting und Frau Polzin in die Europäische Akademie. Dort haben wir zusammen mit Schülerinnen und Schülern der französischen Schule Lycée Jean Macé aus Rennes und der italienischen Schule ISIS O.Romero aus Bergamo die Seminarwoche verbracht.

Am Montag trafen wir gegen 14:30 Uhr an der Akademie ein und hatten zunächst Zeit, uns bis 16:00 Uhr in unserem Zimmer einzurichten. Nachdem wir angekommen waren und uns etwas orientiert hatten, begann die erste Kennenlernrunde. An diesem Tag wurde uns auch die Technik erklärt. Da außer uns auch Schüler aus Frankreich und Italien teilnahmen, arbeiteten wir während der gesamten Woche mit Kopfhörern und einer kleinen Übersetzer - Fernbedienung. Oben im Raum saßen Dolmetscherinnen, die alles, was die Betreuer oder wir sagten, gleichzeitig in drei Sprachen übersetzten:  Deutsch, Französisch und Italienisch. So konnten wir einander viel besser verstehen und problemlos folgen, ganz egal, in welcher Sprache gerade gesprochen wurde. Die Übersetzungen nutzen wir sehr häufig. Nur abends, wenn wir uns eigenständig mit den anderen Jugendlichen austauschten oder gemeinsam etwas unternehmen wollten, oder zusammen in Gruppen arbeiteten, sprachen wir meistens Englisch. Das war eine tolle Erfahrung und eine gute Übung, da wir uns dadurch intensiv mit anderen austauschen konnten und schnell feststellten, wie international die Gruppe war. Die Abende waren während der Woche zur freien Verfügung, und Dank der täglichen Verpflegung mit Frühstück, Mittagessen, Kaffee und Keksen sowie einem reichhaltigen Abendessen wurden wir bestens versorgt.  

Am Dienstag beschäftigten wir uns in einem ersten Workshop mit dem Thema Kultur. Dabei tauschten wir uns über unterschiedliche kulturelle Hintergründe aus und lernten viel über Vielfalt und die andren Identitäten. Anschließend sprachen wir über die Rolle der künstlichen Intelligenz im Alltag und diskutierten über Chancen, Risiken und Möglichkeiten moderner Technologien. Am Abend brachte jeder der drei verschiedenen Kulturen typische Gerichte mit, die wir gemeinsam probierten. Dieses Essen war nicht nur lecker, sondern bot auch eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich noch besser kennenzulernen. 

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Am Mittwoch machten wir einen Ausflug nach Straßburg. Zuerst besuchten wir das Europäische Parlament und erhielten spannende Einblicke in die politische Arbeit der Europäischen Union, was sehr interessant war. Danach nahmen wir an einer Stadtrallye teil, bei der wir Straßburg auf spielerische Weise erkunden konnten. Anschließend hatten wir etwas Freizeit, um die Stadt selbstständig zu entdecken, durch die Straßen zu laufen oder in kleine Cafés was trinken zu gehen.  

IMG 7149Der Donnerstag war besonders informativ. Zwei Expert/innen besuchten uns und hielten Vorträge zum Thema digitale Demokratie. Wir erfuhren, wie digitale Medien politische Prozesse beeinflussen können und welche Verantwortung es mit sich trägt. Anschließend gestalten wir Plakate, um das, was wir gelernt haben, festzuhalten und kreativ umzusetzen. Nach einer Pause spielten wir ein gemeinsames Spiel, das für viel Spaß sorgte und den Zusammenhalt stärkte.  

Der Freitag begann mit einer kreativen Aufgabe, bei der wir uns gegenseitig zeichneten. Diese Übung sorgte für viele Lacher, aber auch für überraschend gute Ergebnisse. Danach sollten wir ein kurzes Video drehen, das unterschiedliche Nationalitäten einbezog. Zum Abschluss fand eine Feedbackrunde statt, in der wir unsere Eindrücke und Erlebnisse der Woche teilen konnten. Am Abend feierten wir noch unseren letzten gemeinsamen Abend zusammen, an dem wir kegeln, Karaoke singen oder einfach eigene Aktivitäten auswählen konnten. Die Stimmung war super und bot einen schönen Abschluss unserer gemeinsamen Zeit in Otzenhausen.

Das großartige an der Zeit war auch, dass sich Gruppen mit verschiedenen Nationen gebildet haben und wir somit viele tolle Menschen kennlernen konnte.  

Emma  Brodrecht und Frieda Platz  (Schülerinnen HBFW 24B)

Neuheiten auf einen Blick:

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